Am Sonntag, dem 28.4.2024 fand in der Gemeinde Künzelsau-Gaisbach ein Gottesdienst statt, bei der ein junger Erdenbürger das Sakrament der Heiligen Wassertaufe empfing.
Der Vorsteher der Gemeinde, Priester Martin Härtweg, der die Segenshandlung durchführte, legte dem Festgottesdienst das Bibelwort aus Markus 7,37 zugrunde: „Und sie wunderten sich über die Maßen und sprachen: Er hat alles wohl gemacht; die Tauben macht er hörend und die Sprachlosen redend.“
Zunächst griff der Gemeindevorsteher den Gedanken der Hilfe und Geborgenheit in der Hand Gottes aus dem Chorlied auf, ein Versprechen, das Gott in der Heiligen Wassertaufe gibt.
Priester Härtweg bezeichnete die Taufhandlung als einen Vertrag mit Gott, der später mit der Konfirmation in die Eigenverantwortung übergehe und die Verbindung zu Gott festige. Der Täufling habe nun Jesus in sein Lebensschiff genommen, der ihn beschütze und zum Glaubensziel, seiner Wiederkunft zurück zu seinem Vater führe.
In seinem Predigtbeitrag stellte Priester Rainer Ilzhöfer die Taufhandlung in den Mittelpunkt: Jesu wolle signalisieren: Ich bin für dich da! Er äußerte den Wunsch für jeden Christen, auf das Wunder der Taufe zurückblickend, die Gedanken Jesu zu verinnerlichen, ein Stückchen so werden wie er!
In der Vorbereitung der Segenshandlung bezog sich der Vorsteher der Gemeinde auf die Bedeutung des Vornamens des Täuflings, was soviel wie „Geschenk“ bedeute. Dies sei gleichzeitig Verpflichtung für die Eltern.
Anschließend erhielt der kleine Jonathan Ilzhöfer vor der Feier des Heiligen Abendmahles aus den Händen des Gemeindevorstehers das Sakrament der Heiligen Wassertaufe.