Am Samstag, dem 29. Juni 2024 fand in der Gemeinde Künzelsau-Gaisbach ein besonderer Traugottesdienst statt, in dem die Predigt für die Verwandten der Braut aus Belarus durch den Vorsteher der Gemeinde Rothenburg o.d.Tauber, Priester Aleksei Kadnikov, simultan in die russische Sprache übersetzt wurde.
Der Vorsteher der Gemeinde, Priester Martin Härtweg, führte den Festgottesdienst durch, dem er das Textwort aus 1.Kor.16,14 zugrunde legte: „Alle eure Dinge lasset in der Liebe geschehen!“
Zunächst stellte er die menschliche Liebe in den Mittelpunkt und verglich sie mit der göttlichen Liebe, wie sie Apostel Paulus im Hohen Lied der Liebe in 1.Kor.13 formulierte, wo menschliches, wenn auch gutgemeintes Handeln ohne Liebe wertlos sei.
Pr. Härtweg zitierte in diesem Zusammenhang die prägnanten Aussagen von Paulus: „Die göttliche Liebe verzeiht alles, sie trägt alles, sie duldet alles, sie rechnet nicht zu und sie hört nimmer auf!“ Diese bleibende Liebe wünschte er, auch als Sprachrohr der Festgemeinde, dem Brautpaar als Verstärkung und Unterstützung ihrer Liebe zueinander.
Diese Liebe bedeute immer wieder, dem Nächsten den Vorzug zu geben. So werde auch Streit und Stress, der nicht ausbleibe, im Sinne des Textwortes positiv begegnet, was Frieden und ein freudiges Miteinander schaffen werde.
Anschließend erhielten die beiden Eheleute Maryna und Jens Habel aus den Händen des Vorstehers den von ihnen gewünschten Hochzeitssegen.
Die ganze Gemeinde mit den anwesenden Verwandten freut sich mit dem Brautpaar und wünscht ihm weiterhin Gottes Schutz und Segen.
Musikalisch umrahmt wurde der Festgottesdienst durch Orgelspiel und den Gemeindechor.