Mit einer Strophe des Liedes „Gott ist die Liebe“ begrüßten die Vorsonntagsschulkinder der Gemeinde Bad Mergentheim den Bischof zum Gottesdienst am Sonntag, 28. September 2014, und überreichten ihm zum Andenken ein Bild.
Im Gottesdienst nahm er darauf Bezug und bemerkte, wie wichtig es sei, mit den Möglichkeiten, die man hat, Freude zu bringen.
Der Predigt lag das Wort aus dem zweiten Timotheusbrief, Kapitel 4, Verse 4 und 5 zugrunde: „und werden die Ohren von der Wahrheit abwenden und sich den Fabeln zukehren. Du aber sei nüchtern in allen Dingen, leide willig, tu das Werk eines Predigers des Evangeliums, richte dein Amt redlich aus.“ Der Bischof führte aus, die Wahrheit des Evangeliums liege in Jesus Christus und Nüchternheit bedeute einen klaren Blick für den eigenen Seelenzustand, auch wenn unter diesem klaren Blick beispielsweise Erkenntnis eigener Sündhaftigkeit entstehe. Die Aufforderung, das Evangelium zu predigen, sei eine Aufforderung, im Reden und Verhalten authentisch zu sein und christliche Werte zu vertreten. Zur weiteren Wortverkündigung wurden der Vorsteher der Gemeinde Bad Mergentheim, Evangelist Alfred Kretschmer, und Bezirksevangelist Klaus Burkard gerufen.
Einen feierlichen Rahmen erhielt der Gottesdienst durch das Wirken eines Spielkreises und des gemeinsamen Chores der Gemeinden Creglingen und Bad Mergentheim. Zur Feier des Heiligen Abendmahls hatte die ganze Gemeinde Gelegenheit, das Sakrament aus der Hand des Bischofs zu empfangen.