Am Sonntag den 1. Mai .2011 versammelten sich die Mitglieder aus den Gemeinden Crailsheim-Goldbach und Crailsheim gemeinsam in der Goldbacher Kirche.
Grund für diesen besonderen Gottesdienst war die Zusammenlegung der beiden Gemeinden zum 1.Mai.2011.
Verständlicherweise war es dem einen und anderen der Gottesdienstteilnehmer schon etwas wehmütig ums Herz, endete doch mit diesem Gottesdienst das mehr als fünfzigjährige Bestehen der Gemeinde Crailsheim-Goldbach.
Apostel Hans Peter Schneider, der den Gottesdienst durchführte, ging in seiner Predigt zunächst auf den Liedvortrag der Sänger ein: „Anbetung will ich Herr dir bringen ...“ (Chormappe 334a). Anbetung, das bedeutet sich Gott zu nahen, sich ein wenig aus dem „Trott des Alltags“ herauszuheben.
Dem Gottesdienst selbst lag die Worte aus der Heiligen Schrift zu Grunde: Aber selig sind eure Augen, dass sie sehen, und eure Ohren, dass sie hören. (Matthäus 13,16) Der Apostel führte dazu aus: Recht sehen, das heißt die Zusammenhänge zu erkennen. Recht hören bedeutet, die verschiedenen Stimmen wahr zu nehmen, die sich hinter den vielfältigen Informationen verbergen, denen jeder von uns ausgesetzt ist.
Apostel Schneider dankte den Goldbacher Geschwistern für all ihren Einsatz in den vergangenen Jahrzehnten. Goldbach sei immer eine schöne Gemeinde gewesen. Ihn hätte in diesem Zusammenhang das Wort aus Offenbarung 3,8 beschäftigt: „Ich kenne deine Werke. Siehe, ich habe vor dir eine Tür aufgetan und niemand kann sie zuschließen; denn du hast eine kleine Kraft und hast mein Wort bewahrt und hast meinen Namen nicht verleugnet.“
Zur weiteren Wortverkündigung wurden Priester Lothar Dombrowski aus der Gemeinde Goldbach und Evangelist Klaus Haberkorn, Vorsteher der Gemeinde Crailsheim, herangezogen.
Nach der Feier des heiligen Abendmahls entband der Apostel den Priester Lothar Dombrowski von seiner Beauftragung als Vorsteher der Gemeinde Goldbach und dankte ihm in bewegenden Worten für seinen Einsatz. Evangelist Klaus Haberkorn erhielt den Auftrag der nun erweiterten Gemeinde als Vorsteher voranzugehen. Der Gottesdienst endete mit Gebet und Segen
Im Anschluss waren alle Gottesdienstteilnehmer noch zu einem Imbiss eingeladen. Die benachbarte evangelische Kirchengemeinde hatte dazu in dankenswerter Weise ihr Gemeindehaus zur Verfügung gestellt. Wer wollte, konnte auch an den aufgestellten Bierbänken auf dem Kirchenparkplatz Platz nehmen. So klang die „Ära Gemeinde Goldbach“ bei einem Gläschen Sekt, einer Tasse Kaffee und vielen anregenden Gesprächen aus.
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