Den Gottesdienst zum 4.Advent führte Priester Martin Sommer, stellvertretender Bezirksleiter des Kirchenbezirks Schwäbisch Hall, durch. Ein besonderer Höhepunkt dieses Gottesdienstes war die Spendung der heiligen Wassertaufe für die kleine Lucia Letizia.
Dem Gottesdienst lag ein Bibelwort aus Johannes 3,30 zugrunde: „Er muss wachsen, ich aber muss abnehmen.“
Priester Sommer ging auf das vorgetragene Chorlied „Die Lenden lasst umgürtet sein…“ein. Die Lenden umgürtet zu haben, ein Symbol der Bereitschaft, stammt aus den Berichten zum Auszug des Volkes Israel aus Ägypten. So gilt es auch heute, bereit zu sein, wenn Jesus Christus dich heute anspricht.
Bezugnehmend auf das Bibelwort führte Martin Sommer aus, dass Johannes der Täufer, der diese Worte sprach, als letzter Prophet des alten Bundes gilt. Er bereitete durch seine Verkündigung auf die Predigt Jesu vor. Während er, noch das alte Gottesbild des strafenden Gottes verkörperte, stellte Jesu den liebenden und gnädigen Vater im Himmel als Gottesbild in die Mitte seines Wirkens.
Die Botschaft an uns Gläubige aus dem Bibelwort und dem Gottesdienst lautete: Wir wollen wachsen, wir wollen Jesu immer ähnlicher werden und abnehmen in den Dingen, die nicht mit dem Willen Gottes übereinstimmen. Zur weiteren Wortverkündigung wurde Evangelist Klaus Haberkorn gebeten.
Nach dem Unser-Vater-Gebet und der Freisprache folgte die Sakramentsspendung der heiligen Wassertaufe. Priester Sommer ging in seiner Taufansprache an die Eltern auf die beiden Vornamen des Kindes ein. Lucia bedeutet Lichtbringerin, möge euer kleiner Schatz eine solche Lichtbringerin sein, und den Eltern gab er mit dies ihrem Kind auch vorzuleben. Letizia bedeutet die Freude oft auch übersetzt mit „grundloser Freude“ Wenn man mit Jesu verbunden ist, dann braucht es keinen weiteren irdischen Grund zur Freude.
Nach der Feier des heiligen Abendmahles endete der Gottesdienst mit Gebet und Schlusssegen.
Foto: Lothar Dombrowski Text: Klaus Drechsler