Am Sonntag, 25. August 2019, besuchte Bischof Martin Rheinberger die Gemeinde Blaufelden und erfreute die Gottesdienstteilnehmer mit einer sehr lebendigen und erfrischenden Predigt. Außer der Gemeinde Blaufelden waren auch die Gemeinden Bad Mergentheim, Creglingen und Rothenburg o.d.T. eingeladen. Die musikalische Umrahmung erfolgte durch einen Kinderchor und den Bereichschor, gebildet aus den Sängerinnen und Sängern aller eingeladenen Gemeinden.
Als Grundlage für den Gottesdienst wählte der Bischof das Bibelwort ein - Element des Unser-Vater-Gebets - aus Matthäus 6, Vers 3 (Teil 1) „Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen“.
Ein Teilnehmer berichtet von seinen Eindrücken:
Der Chor sang zu Beginn der Predigt das altbekannte Lied: „Mit dem Herrn fang alles an …..“
Diesen Gedanken griff der Bischof auf und sagte zu den Kindern, jetzt fange bald wieder die Schule an und es gehe wieder ans Alltägliche. Das macht nicht immer nur Freude. Als Christ könne man sagen: „Ich sag’s dem lieben Gott!“ – Gott gebe uns zur Antwort: „Fang doch mit mir an, ich bin bei dir!“
Apostel Paulus musste ins Gefängnis, er hat nichts Böses getan, nur das Evangelium Jesu verkündigt. Die Folge: Die Gemeinde Philippi besuchte ihn, tröstete ihn.
Auch wenn uns etwas nicht gefalle, halten wir als Gemeinde zusammen.
Das Wichtigste sei das gemeinsame Glaubensziel, das wir als Christen im Mittelpunkt haben: Die biblisch verheißene Wiederkunft Jesu Christi.
Und dies vollständig unabhängig davon, was gerade passiere oder geschehe.
Als Beispiele für die Versuchung nannte der Bischof die biblischen Begebenheiten:
Der Bischof riet, sich nicht gegen den Willen Gottes zu stellen, sondern das Gute zu tun und das Böse zu meiden.
Wen und was beten wir an? „Wenn ihr betet, dann sollt ihr nicht plappern wie die Heiden …“ (Matth.6, 7). Die Länge des Gebetes zu Gott sei nicht entscheidend, sondern das Herz, das zu ihm spräche.
Zur weiteren Wortverkündigung wurden Bezirksevangelist Klaus Burkard, der stellvertretende Leiter der Kirchenbezirks Schwäbisch Hall und Priester Frank Philipp, Vorsteher der Gemeinde Waldenburg-Sailach, gerufen.
Als Einleitung zur Handlung der Heiligen Wassertaufe an zwei Kindern sang der Kinderchor das Lied: „Weil ich Jesu Schäflein bin“. Hirte und Schafe gehörten zusammen, so der Bischof zu den Eltern und Kindern. Er wünschte, sie sollten durch diese Taufhandlung nun der Herde Christi hinzugefügt werden. „Vergesst das Beten miteinander bitte nicht!“ – empfahl der Bischof.
Nach dem Gottesdienst nahmen die jungen Christen und ihre Eltern die Glückwünsche zur erfolgten Wassertaufe entgegen. Bischof Rheinberger nahm sich ebenfalls Zeit, um sich von den Gottesdienstbesuchern persönlich zu verabschieden.