Den ersten Sonntagsgottesdienst im März feierte Apostel Arne Herrmann in der Gemeinde Blaufelden. Als Gottesdienstgrundlage diente das Bibelwort aus dem Evangelium nach Johannes Kapitel 5, Vers 25: „Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Es kommt die Stunde und ist schon jetzt, dass die Toten werden die Stimme des Sohnes Gottes hören; und die sie hören werden, die werden leben.“
Brauchst du Hilfe?
Gott wolle ausnahmslos allen Menschen helfen – so lautete die Kernbotschaft im Gottesdienst. Dabei gehe es nicht vorrangig um ein sorgenfreies, gesundes Leben - Gott wolle das Heil aller Menschen – die ewige Gemeinschaft mit ihm schaffen.
Alle Menschen, so der Apostel weiter, das seien nicht nur die Lebenden, sondern auch die bereits Verstorbenen. Gottes Liebe, Gottes Gnade und Gottes Heil ende nicht am Grab, seine Allmacht wirke in der sichtbaren und gleichermaßen auch in der für uns unsichtbaren Schöpfung.
Im Grunde genommen sei nur sehr wenig über die Situationen in der für uns unsichtbaren Welt erschlossen. Dabei orientierte sich die Lehre der Apostel auf den biblischen Befund. Der feste Glaube an das Heilshandeln Gottes gründe sich auf die Aussagen der Heiligen Schrift.
Zur weiteren Wortverkündigung wurde der Bezirksvorsteher des Kirchenbezirks Schwäbisch Hall, Bezirksältester Michael Joseph, gerufen. Er verwies auf die beschriebene Begebenheit in den Evangelien, wonach Jesus auf dem „Berg der Verklärung“ Begegnung mit Lebenden – drei seiner Jünger - und verstorbenen Repräsentanten der göttlichen Heilsgeschichte hatte. Lebende und Tote hörten die Stimme Gottes, in dem er Christus als seinen Sohn bezeugte und man ihm zuhören solle.
Ein besonderes Gepräge erhielt dieser Gottesdienst dadurch, dass zwei Kinder im Sakrament der Heiligen Versiegelung die Gabe Heiligen Geistes gespendet wurde.
Die neuapostolischen Christen aus der Gemeinde Creglingen, die zum Festgottesdienst neben den Kirchengemeinden Blaufelden, Bad Mergentheim und Rothenburg o.d.T. eingeladen waren, erhielten freudigen Zuwachs im Amtsträgerkreis: Ein Priester konnte für die Gemeinde ordiniert werden.