Vom 18. bis 19. Oktober 2025 verwandelte sich die Neuapostolische Kirche Künzelsau in ein buntes Meer aus Freude, Musik und Gemeinschaft. Rund 30 Kinder im Alter zwischen 6 und 12 Jahren verbrachten dort ein abwechslungsreiches Wochenende voller Spiel, Spaß und Glaubenserlebnisse.
Unter dem Motto „Gemeinsam stark“ tauchten die Kinder in die faszinierende Unterwasserwelt ein. Spielerisch lernten sie, wie ein Fischschwarm durch Zusammenhalt auch große Herausforderungen meistern kann – ein schönes Sinnbild für die Kraft der Gemeinschaft.
Das abwechslungsreiche Programm bot für alle etwas: gemeinsame Spiele, Singen, Musik, einen spannenden Filmabend und eine stimmungsvolle Fackelwanderung zum Wartberg. Für viele war die Übernachtung in der Kirche ein besonderes Highlight.
Am Sonntag bildete der Kindergottesdienst mit Priester Martin Sommer, stellvertretender Bezirksvorsteher, den feierlichen Abschluss. Unter der Leitung von Elias Burkhard gestalteten die Kinder die musikalische Umrahmung des Kindergottesdienstes. Die am Samstag gebastelten Fische schmückten am Sonntag als Schwarm, von einem Raubfisch verfolgt, den Altar. Dies griff Priester Sommer in seiner Predigt, die unter dem Bibeltext Lukas 8, 22 stand, zunächst auf. Im Schwarm sind die Fische sicher, weil sie alle zusammen wie ein großer Fisch aussehen, den greife der Hai nicht so gerne an. Wenn sich aber einzelne absondern und den Schwarm verließen, werde es für diese gefährlich. Uns biete die Gemeinschaft Sicherheit. Darüber hinaus haben wir einen Freund, der allmächtig sei und sogar dem Wind sagen könne, dass er aufhören solle zu wehen (vergl. Lukas 8, 22-24).
Priester Lars Schönenborn zeigte in seinem Predigtbeitrag zwei mögliche Namen von Fischen, nämlich „Allein“ und „Kein Bock“. Diese beiden Fische stehen dann außerhalb der Gemeinschaft. Wenn man sich aber von den anderen mitreißen lässt, obwohl man KEIN BOCK hat, oder wenn sich andere um einen kümmern, der ALLEIN ist, dann sind das Möglichkeiten, sich in der großen Gemeinschaft oder in einer kleineren Gruppe geborgen und sicher zu fühlen. Drei junge Brüder zeigten beim Schlussgebet eindrucksvoll, wie man ganz eng zusammenstehen und miteinander beten kann.
Jedes Kind durfte seinen selbstgebastelten Fisch mit nach Hause nehmen – als Erinnerung daran, dass man gemeinsam stärker ist als allein.
Ein herzliches Dankeschön gilt den 15 engagierten Betreuerinnen und Betreuern, die das Wochenende mit viel Herzblut gestaltet und die Kinder liebevoll begleitet haben.
Ein weiterer besonderer Dank gilt dem Küchenteam, das mit viel Liebe gezaubert hat und viele Leckereien bereitstellte.