Am Sonntag, 1. August 2021, feierte der Bezirksvorsteher des Kirchenbezirks Schwäbisch Hall, Bezirksältester Michael Joseph den Gottesdienst mit der Gemeinde Blaufelden und spendete Priester Alfred und Andrea Winklmaier den Segen zur Silberhochzeit.
Der Bezirksälteste legte dem Gottesdienst das Bibelwort aus dem Lukas-Evangelium, Kapitel 7, die Verse 33 bis 35 zugrunde: „Denn Johannes der Täufer ist gekommen und aß kein Brot und trank keinen Wein; und ihr sagt: Er ist von einem Dämon besessen. Der Menschensohn ist gekommen, isst und trinkt; und ihr sagt: Siehe, dieser Mensch ist ein Fresser und Weinsäufer, ein Freund der Zöllner und Sünder! Und doch ist die Weisheit gerechtfertigt worden von allen ihren Kindern.“
Bezirksältester Joseph stellte fest, dass weder Johannes der Täufer noch Jesus Christus selbst es den Schriftgelehrten und Pharisäern recht machen konnten; sie kritisierten zuerst Johannes den Täufer und danach den Herrn und Heiland.
Er empfahl, das Evangelium in seiner Gesamtheit anzunehmen, Christus nachzufolgen in allen Lebenssituationen und uns auf das zu konzentrieren, was zu unserem ewigen Heil diene.
Michael Jospeh forderte dazu auf, stets in den „Fußstapfen Jesu“ zu bleiben und andere Lehren das sagen zu lassen, was sie wollten. Allen recht zu tun, sagt schon ein Sprichwort sinngemäß, werde niemals möglich sein.
Zur weiteren Wortverkündigung wurde der Blaufelder Gemeindevorsteher, Evangelist Klaus-Michael Göhler gerufen.
Zur Einleitung der Segenshandlung zum silbernene Ehejubiläum ertönte das Musikstück „Come share the lord“ (Komm, lass den Herrn ein Teil von dir sein), von Orgel und Querflöte gemeinsam vorgetragen.
In seiner Ansprache dankte der Bezirksvorsteher dem Silberpaar für ihren Einsatz in den verschiedensten Bereichen der Gemeinde. Es solle auch in Zukunft ihr Wunsch bleiben, Gemeinschaft mit dem Gott, dem Allewigen zu haben.
Der Bezirksälteste hat dem Silberpaar geraten, an der wertvollen Tugend unverändert festzuhalten: Miteinander und füreinander da sein! Genau so, wie dies auch in den 25 Ehejahren der Fall gewesen sei. Er äußerte den Wunsch, dass die Gedanken aus Psalm 73, 23 „Dennoch bleibe ich stets an dir; denn du hältst mich bei deiner rechten Hand, du leitest mich nach deinem Rat, und nimmst mich am Ende mit Ehren an.“ stets Mittelpunkt, Kraft und Stärkung auf dem weiteren Glaubens- und Lebensweg sein mögen.
„Möge die Straße uns zusammenführen …“, mit diesen Gedanken aus einem irischen Segenslieds setzte ein Gesangsduo den musikalischen Schlusspunkt der Segenshandlung.
Unter Pandemiebedingungen mit gebührendem Abstand, im Herzen dennoch ganz nah, wurden nach dem Gottesdienst aus den Reihen der Gottesdienstbesucher dem Silberpaar viele Glückwünsche entgegengebracht.