Am Sonntag, 25. Februar 2024, besuchte Bischof Marco Metzger die Gemeinde Blaufelden. Neben der Gemeinde Blaufelden feierten diesen Gottesdienst auch die Neuapostolischen Christen aus den Gemeinden Bad Mergentheim, Creglingen und Rothenburg o.d.T in der Kirche im Ahornweg mit. Mit einem gebastelten Bild „Betende Hände“ begrüßten die Kinder ihren Bischof schon am Eingang der Kirche und haben ihn damit herzlich willkommen geheißen.
Musikalisch in schöner Weise umrahmten der Flötenchor der Gemeinde Blaufelden, das Orchester sowie der gemischte Chor mit Musikerinnen und Musikern aller eingeladenen Gemeinden.
Als Grundlage des Festgottesdienstes, quasi zum Start in das Jubiläumsjahr der Gemeinde Blaufelden, die in diesem Jahr ihren 100. Geburtstag feiert, wählte der Bischof das Bibelwort aus: Lukas 6, Vers 36: „Seid barmherzig, wie auch euer Vater barmherzig ist.“
Der gemischte Chor stimmte zu Gottesdienstbeginn ausdrucksvoll das Lied an: „Betende Hände,… braucht unsere Zeit!“. Bischof Metzger griff diesen Gedanken auf und unterstrich, dies sei für jeden Tag und jede Situation geeignet. Dabei erinnerte auch an das Jahresmotto für 2024: „Beten wirkt!“. Beim Beten auch wieder einmal an das zu denken, was so selbstverständlich erscheine, forderte der Bischof auf.
Barmherzig sein, so Bischof Metzger weiter zum Bibelwort, bedeute, sein Herz bei den Armen haben. Im hebräischen werde dieses Wort mit dem Mutterleib verglichen. Das neue, noch ungeborene Leben sei ganz nah am Mutterherzen. Jesus Christus habe was es heiße barmherzig zu sein. Der Bischof verdeutlichte, was Barmherzigkeit konkret bedeute, anhand der von Jesus Christus selbst gegebenen Bildreden (Gleichnisse) aus den Evangelien der Bibel: „Der verlorene Sohn“ (Lukas 15, 11-32) – Egal was passiere, der Vater habe immer ein offenes Herz. „Der barmherzige Samariter“ (Lukas 10, 25-37) – Barmherzigkeit zeige sich in der selbstlosen Hilfsbereitschaft.
Im Blick auf die gesegnete Entwicklung der 100jährigen Gemeinde Blaufelden, wie sie aus der Gemeindegeschichte strahle, stellte der Bischof fest, dass dies nur durch das Weitertragen der frohen Botschaft des Evangeliums möglich gewesen sei. Gleichzeitig ermutigte er, daran festzuhalten.
Zur weiteren Wortverkündigung wurden Priester Schneider aus der Gemeinde Schwäbisch Hall und Priester Uwe Traub gerufen.
Nach der Feier des Heiligen Abendmahls beendete Bischof Metzger den Gottesdienst mit Gebet und Segen.
Gerne und freudig wurde die anschließende Gelegenheit genutzt, sich vom Bischof persönlich zu verabschieden.