Am Abend des 14. Januars 2015 führte Bezirksapostel Michael Ehrich einen Gottesdienst in der Kirche in Schwäbisch Hall durch.
Der Gottesdienst wurde in die zum Kirchenbezirk Schwäbisch Hall gehörenden Gemeinden Bad Mergentheim, Blaufelden und Crailsheim via Internet übertragen.
Der Bezirksapostel legte dem Gottesdienst das Wort aus Römer 12,2 zugrunde: „Und stellt euch nicht dieser Welt gleich, sondern ändert euch durch Erneuerung eures Sinnes, damit ihr prüfen könnt, was Gottes Wille ist, nämlich das Gute und Wohlgefällige und Vollkommene.“
Der Bezirksapostel stellte unmissverständlich klar. „Gott ist unwandelbar, vollkommen und allmächtig.“ Wir Menschen indes und unser Umfeld hingegen ändern uns stets. Dies beeinflusse demnach auch das Verhältnis zu Gott und dem Nächsten.
Die Gedanken aus dem Römerbrief des Apostels Paulus mahnen dazu, sich nicht vom Zeitgeist mitreißen zu lassen, sondern am Willen Gottes auszurichten.
Gut sei alles was von Gott kommt und zu Gott führt – das Vollkommene. Als Ausdruck göttlichen Willens seien die Gebote – die zehn Gebote seien nach wie vor aktuell - absoluter Maßstab. Das mosaische Gesetz fordere, Gott zu lieben und den Nächsten wie sich selbst. Der Bezirksapostel forderte der Präzisierung Jesu zu diesem Gesetz entsprechend auf, unseren Nächsten so zu behandeln, wie wir selbst behandelt werden möchten.
An Bespielen der Jünger Jesu aus der Heiligen Schrift erklärte Bezirksapostel Ehrich, wie gut gemeint ganz und gar nicht wohlgefällig im Sinne des Gottessohns war.
Um Gott angenehm und damit wohlgefällig zu sein, so der Bezirksapostel weiter, sei Voraussetzung die Versöhnungsbereitschaft und die Zuwendung zum Nächsten.
Bezirksapostel Ehrich wurde begleitet von Apostel Hans-Peter Schneider, Bischof Manfred Schönenborn und dem im Ruhestand lebenden Bischof Rolf Ludwig. Der Bezirksapostel bat Apostel Schneider um einen Predigtbeitrag.
Im Verlauf des Gottesdienstes wurde für die Gemeinde Schwäbisch Hall Sebastian Bellin ins Diakonenamt ordiniert.