Am Sonntag, 11. Juli 2021, empfingen Priester im Ruhestand Wilbert Stuppert und seine Frau Heike im Gottesdienst in Blaufelden den Segen zur Rubinhochzeit (40-jähriges Hochzeitsjubiläum). Der Blaufelder Gemeindevorsteher, Evangelist Klaus-Michael Göhler, stellte den Gottesdienst unter das Wort aus Lukas 10, 33: „Ein Samariter aber, der auf der Reise war, kam dahin; und als er ihn sah, jammerte es ihn.“
In der Predigt stellte der Evangelist fest: Ich kann nur ein barmherziger Samariter werden, wenn der Nächste sich auch helfen lassen will.
Der Nächste ist also der, welcher mich zu seinem Nächsten werden lässt. Es ist der, der sich helfen lassen will und dem ich überhaupt zum Nächsten werden darf.
Egal, wie oft unsere Hilfe abgewiesen werde, so der Evangelist, geben wir nicht auf, immer wieder unsere Hilfsbereitschaft anzubieten. Dann fühlten wir uns nicht wie der Priester und Levit, sondern wie ein Nachfolger Jesu. Ein wirklich beglückendes Gefühl.
Zu einem weiteren Wortbeitrag wurde Priester Joachim Burkhardt gerufen.
Vor den einleitenden Worten zur Segensspendung erklang das Musikstück, von Orgel und Geige gemeinsam vorgetragen: „Nur so wie du, Herr Jesu, möchte‘ ich werden…“
Evangelist Göhler gab dem Jubelpaar ein Wort aus 1. Chronik 17, 27 mit auf den weiteren Glaubens- und Lebensweg: „Und du hast angefangen, zu segnen das Haus deines Knechtes, dass es ewiglich vor dir sei; denn was du, Herr, segnest, das ist gesegnet ewiglich!“ In ihrem Leben, so stellte der Evangelist fest, habe das Ehepaar in allen Entscheidungen immer Gott in die Mitte gestellt, das brachte und bringe Segen mit sich. Der Altarschmuck mit Perlen und roten Rosen als Zeichen der Treue, Dankbarkeit und Liebe sei ebenfalls ein Merkmal besonderer Verbindung. Diese drei Punkte beinhalten alles, was eine langjährige Partnerschaft auszeichnet.