Das Bekenntnis zu Jesus Christus war Thema im Sonntagsgottesdienst am 19. September 2021 in Schwäbisch Hall. Priester Martin Sommer, stellvertretender Bezirksvorsteher, feierte mit der Gemeinde diesen Gottesdienst, der durch die Spendung des Segens zum silbernen Ehejubiläum für die Eheleute Heike und Markus Härtweg ein besonderes Gepräge erhielt. Das Bibelwort aus Philipper 2, 10. 11 war Grundlage der Predigt: "Dass in dem Namen Jesu sich beugen sollen aller derer Knie, die im Himmel und auf Erden und unter der Erde sind, und alle Zungen bekennen sollen, dass Jesus Christus der Herr ist, zur Ehre Gottes, des Vaters."
Priester Sommer erläuterte, dass es darauf ankäme, sich heute bereits zum Herrn zu bekennen. Dies geschehe durch den Besuch der Gottesdienste und die Feier des Heiligen Abenmahls - darin werde das Bekenntnis des Christen zu Tod, Auferstehung und Wiederkunft Jesu sichtbar. Darüber hinaus gelte es, auch den Gottessohn im Alltag zu bekennen, etwa durch eine Lebensführung nach den Maßstäben des Evangeliums.
Dieses Bekenntnis erfordere Mut, so Priester Sommer weiter. Es sei nicht immer leicht sich konsequent zu Jesus Christus zu bekennen. Selbst Petrus ist es einmal so ergangen: Aus Furcht vor den Menschen hat er den Gottessohn dreimal verleugnet (vgl. Matthäus 26, 69-75). Auch wenn es uns nicht immer gelinge, dieses von Gott geforderte Bekenntnis abzulegen, helfe er uns dennoch. Wir dürften ganz auf die Liebe und Gnade Jesus Christus hoffen, der uns gleich dem Petrus nicht verwerfe, sondern immer wieder einen Neuanfang ermögliche und den Bekennermut stärke.
Hirte Helmut Rübmann, der Schwäbisch Haller Gemeindevorsteher, wurde um einen Predigtbeitrag gebeten.
Die Handlung zur Segensspendung zum 25jährigen Ehejubiläum leitete die Gesangsgruppe mit dem vom Silberpaar dafür gewünschten Lied "Anbetung will ich Herr dir bringen" ein. In diesem Lied kommt in der dritten Strophe zum Ausdruck, dass der Herrr in den durchlebten Tagen mit seiner Hilfe stets nahe war, in Liebe getragen hat und viel Heil und Gutes geschah. Priester Sommer griff diesen Gedanken auf und stellte die Dankbarkeit und das Lob der Eheleute Härtweg in den Mittelpunkt und dankte den Beiden für ihre Mitarbeit, für ihre Treue, für alle Unterstützung auch in der Gemeinde. Wohl gab es im gemeinsamen Leben auch Dinge, die nach menschlichen Maßstäben betrachtet nicht nur gut waren; auch da habe der allmächtige Gott seine Begleitung geschenkt und war stets fürsorgend da. Als Wunsch für das silberne Hochzeitspaar zitierte Priester Sommer aus Tobias 5, 17 "Reise wohlbehalten". Wohlbehalten die gemeinsame Lebensreise weiterführen meine gesund, heil, unbeschadet, unverletzt das gemeinsame Ziel niemals aus den Augen zu verlieren und mutig vorwärts zu gehen.