Der Ostergottesdienst am 17. April 2022 in der Gemeinde Bad Mergentheim enthielt einen besonderen Anlass zur Freude.
Neben dem Gedenken an das Ostergeschehen, das diesem Gottesdienst schon allein sein besonderes Gepräge gab, konnte das Sakrament der Heiligen Wassertaufe gespendet werden. Dazu wurde der kleine Matti von seinen Eltern an den Altar getragen. In der Predigt wurde Bezug auf das Wort aus dem Brief des Apostels Paulus an die Kolosser, Kapitel 3, Verse 1 und 2 genommen: „Seid ihr nun mit Christus auferweckt, so sucht was droben ist, wo Christus ist, sitzend zur Rechten Gottes. Trachtet nach dem, was droben ist, nicht nach dem, was auf Erden ist.“ Kernbotschaft war die Auferstehung Jesu Christi von den Toten und die Hoffnung auf die eigene Auferstehung der Glaubenden, die daraus erwächst. Solche Zukunftshoffnung ist denen versprochen, die aus Gottes Hand die Sakramente empfangen und am Glauben an Jesus Christus festhalten und diesen in ihrem eigenen Leben praktizieren.
Nach einer Predigtzugabe des Gemeindevorstehers erfolgte die Sakramentsspendung. Hierzu trat die ganze Familie an den Altar. In der Ansprache wurde deutlich, dass Gott mit der Taufe ein Beziehungsangebot zum Täufling macht. Die Eltern nehmen stellvertretend für ihn dieses Angebot an und versprechen, ihren Sohn im christlichen Glauben zu erziehen, sodass er eines Tages ein eigenständiges Glaubensleben führen kann. Nach der Weihe des Wassers erfolgte die Taufe im Namen Gottes, des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes.
Der Gottesdienst wurde umrahmt von Gemeindegesang, Orgelmusik und einem musikalischen Willkommensgruß der Kinder der Gemeinde. Anschließend bestand Gelegenheit zum Beglückwünschen und einem Zusammensein bei Kaffee und Gebäck, das unter Vorsichtsmaßnahmen entsprechend der Pandemie-Vorgaben stattfinden konnte.