An Himmelfahrt, 9. Mai 2013 hatten sich schon viele früh in die Kultura, der guten Stube Öhringen´s aufgemacht.
Unser Stammapostel kommt! Aber auch an den 370 Übertragungsgemeinden in ganz Süddeutschland, die über Satellit angeschlossen waren herrschte freudige Erwartung. Wieviele weitere Gemeinden mithörten und mitsahen bleibt offen, denn der Gottesdienst wurde als Testsendung für Pfingsten Weltweit ausgestrahlt und wurde deshalb simultan übersetzt. Wer hätte das je gedacht, dass Öhringen zu solcher Bekanntheit kommt.
Der Stammapostel kam mit seiner Begleitung mit dem Bus an und wurde von vielen Kindern mit selbstgebastelten kleinen Geschenken die ihm unsere Heimat näherbringen sollten begrüßt. Er nahm sich viel Zeit und sprach vor der Halle mit allen Kindern und begrüßte sie mit Handschlag. Da waren viele strahlende Gesichter zu sehen.
Zu Beginn des Gottesdienstes sang die Gemeinde Lied Nr. 70 und der Stammapostel las das Wort aus Kolosser 3 Vers 1:
Seid ihr nun mit Christus auferstanden, so sucht, was droben ist, wo Christus ist, sitzend zur Rechten Gottes.
Anschließend erfolgte eine Lesung zum Himmelfahrtstag aus Markus 16, 14-19 vorgetragen von unserer jungen Glaubensschwester Franziska W.
Unser Stammapostel sagte, dass wer im Glauben aufschaut nicht im Stich gelassen wird und dass dort, wo Glaube ist auch Auswirkungen zu sehen sind. Paulus sagte einmal, dass es derselbe ist, der hinabgefahren ist auch aufgefahren ist und wenn wir mit ihm auffahren uns nicht wundern dass es auch mal tief hinunter geht. Das Auferstehungsleben muss in uns mächtig sein.
Im Hinblick auf das Textwort „sucht was droben ist“ stellte er die Frage, was ist denn droben?
Wodurch das alles gefunden wird zeigte er dann im nachfolgenden auf.
Zum Mitdienen wurde Apostel Berndt aus Berlin an den Altar gerufen. Er wies darauf hin, dass Auferstehungskräfte ein Kraftakt sind. Am Beispiel eines Flugzeuges wird deutlich welche andauernden Kräfte zum Abheben nötig sind. Selbst wenn einem das mit Blick auf die Waage manchmal unwahrscheinlich erscheint gelingt es doch.
Der Stammapostel sagte dazu, dass der Verstand Logik sehen will. Hier muss der Glaube einsetzen.
Im weiteren wurde Apostel Kainz aus Österreich gerufen, der das Geschehen von Maria und Marta anführte, wo Marta viel Mühe hatte, aber den Konflikt mit Maria von Jesus entscheiden lies: Sag Du es ihr! Lazarus starb trotz der Aussage Jesu, dass die Krankheit nicht zum Tode führt. Aber als Jesu kam sagten sie „Aber auch jetzt weiß ich: Was du bittest von Gott, das wird dir Gott geben.“
Der Stammapostel bestätigte diese Aussage, dass wir ebenso fest im Glauben stehen sollen, auch wenn der Verstand anderes sagt. Als er noch Student war sagte ein Professor, dass es bei Computerdruckern keine Geschwindigkeits-Steigerung mehr geben würde. Und heute?
Der Verstand ist begrenzt, aber der Glaube kann Berge versetzen.
Zum hl. Abendmahl erwähnte er die Worte „Sei nüchtern und setze deine Hoffnung auf Gnade.“
Zur Vorbereitung wurde das Lied 168 V.4 und zum hl. Abendmahl das Lied 295 gesungen.
Das Abendmahl für Entschlafene empfing Apostel Schneider und Bischof Ludwig.
Nach der Feier empfing Apostel i.R. Emil Fischer und seine Frau Ruth den Segen zur Diamantenen Hochzeit (60 Jahre). Der Stammapostel hatte viele sehr persönliche Worte für das Jubelpaar und bestätigte ihnen, dass allezeit Demut und Aufschauen im Mittelpunkt ihres Lebens standen. Er widmete ihnen ein Wort aus Psalm 5, 13.
Das Jubelpaar ist mit 3 Kindern, 9 Enkeln und 3 Urenkeln gesegnet.
In der Kultura waren 1012 Teilnehmer versammelt und in der Kirche in Öhringen weitere 121.