Der Sonntagsgottesdienst am 28. Januar 2024 in Blaufelden hatte ein besonderes Gepräge. In diesem Gottesdienst konnte einem Kind das Sakrament der Heiligen Wassertaufe gespendet werden. Das Kleinkind war die Ur-Enkelin der wenige Tage zuvor im hohen Alter verstorbenen Ur-Oma. So waren in diesem Gottesdienst Zeitlichkeit und Ewigkeit, Leben und Tod, nach Neuapostolischen Glaubensverständnis nahe beisammen. Der Gottesdienst wurde vom stellvertretenden Bezirksvorsteher, Priester Uwe Traub, durchgeführt. Als Predigtgrundlage diente das Bibelwort aus Matthäus 28, 20: „Siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende!“
Jesus rufe in seinem Sendungauftrag die Jünger und Apostel dazu auf, genau das zu lehren, was er selbst lehrte und dafür zu sorgen, dass danach gelebt werde, so Priester Traub. Am Ende dieses Missionsbefehls, der zugleich auch das Ende des Matthäusevangeliums darstellt, finde sich die tröstliche Zusage des Bibelwortes „Siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende!“
Zu weiteren Predigtbeiträgen wurden Diakon Frank Adam und der Blaufelder Gemeindevorsteher, Evangelist Klaus-Michael Göhler, gerufen.
Priester Traub blickte bei der Vorbereitung der Sakramentsspendung auf das zu Gottesdienstbeginn gemeinsam gesungene Lied "Weil ich Jesu Schäflein bin" und zitierte aus den Liedversersen, in denen die allumfassende Liebe Gottes zu allen Menschen besungen wird. In dieser Liebe wende sich der allmächtige Gott auch ganz persönlich dem kleinen Täufling zu. „Amen, ja, mein Glück ist groß!“, so endet dieses Kinderlied - es sei ein Glück, zum Herrn zu gehören. Durch die Taufhandlung komme das Kind in ein Näheverhältnis zu Gott und gehöre damit zur Kirche Jesu Christi.
Priester Traub wünschte den Eltern viel Freude und eine gesegnete Entwicklung.
Umrahmt wurde der Gottesdienst musikalisch vom Flötenchor, Gemeindeorchester, einem Kinderchor und dem Gemeindechor. Anschließend war ausreichend Gelegenheit, den Eltern des Täuflings Segenswünsche und Grüße zu überbringen.