Neben der Gemeinde Blaufelden war am 8. September 2024 auch die Gemeinde Rothenburg o.d.T. zum Gottesdienst eingeladen. Das Rahmenprogramm zum festlichen Taufgottesdienst wurde von Orchester und mit Chorgesang gestaltet.
Der Festgottesdienst, den Priester Uwe Traub durchführte, stand unter dem Bibelwort aus 1. Könige 19,11.12:
„Der Herr sprach: Geh heraus und tritt hin auf den Berg vor den Herrn! Und siehe, der Herr ging vorüber. Und ein großer, starker Wind, der die Berge zerriss und die Felsen zerbrach, kam vor dem Herrn her; der Herr aber war nicht im Winde. Nach dem Wind aber kam ein Erdbeben; aber der Herr war nicht im Erdbeben. Und nach dem Erdbeben kam ein Feuer; aber der Herr war nicht im Feuer. Und nach dem Feuer kam ein stilles, sanftes Sausen“.
Ein paar Gedankensplitter aus der Predigt:
Elia hatte mächtige Feinde. In seiner Verzweiflung wollte er sterben. Ein Engel kam, ermutigte und stärkte ihn. Elia beschloss, zum Berg Horeb zu gehen.
Er wünschte sich so sehr, Gott zu begegnen. Auf dem Berg Horeb offenbarte sich Gott in einem stillen, sanften Sausen und nicht im heftigen Wind, im Erdbeben oder im Feuer.
Gott komme nicht in spektakulärer Weise, er sage zu jedem: „Ich liebe dich, komm, ich führe dich in mein Reich!“ Die Nähe Gottes erleben, das solle unser Bemühen sein.
Das Sakrament der heiligen Wassertaufe ist ein Beweis dafür, dass Gott auch heute noch die Menschen liebt und ihnen diesen Bund anbietet.
Gott möchte mit den Menschen eine Beziehung aufbauen und pflegen – heute in besonderer Weise mit der kleinen Naemi, wo ER durch den Bund der Taufe das besondere Näheverhältnis herstellt.
Die heilige Taufhandlung leitete der Kinderchor freudig ein.
Priester Traub erwähnte in der Ansprache, was eigentlich der Name Naemi bedeute:
„freundlich“, und auch „liebenswürdig“ oder auch „die Liebliche“ - die Wonne“.
Im Anschluss feierte die Gemeinde Heiliges Abendmahl und der Gottesdienst endete mit Schlussgebet und dem Schlusssegen.