Am 22. September 2024 feierte Apostel Arne Herrmann in der vollbesetzten Blaufelder Kirche den Sonntagsgottesdienst. Zu ihrem Jubiläumsfest – die neuapostolische Gemeinde Blaufelden feiert in diesem Jahr ihr 100jähriges Jubiläum – waren viele „ehemalige Blaufelder“ sowie die neuapostolischen Christen aus Bad Mergentheim, Creglingen und Rothenburg ob der Tauber gekommen.
Apostel Herrmann begrüßte die Jubiläumsgemeinde mit einem Bibelwort aus dem Philipper-Brief, Kapitel 1, Vers 6: „Ich bin darin guter Zuversicht, dass der in euch angefangen hat das gute Werk, der wird's auch vollenden bis an den Tag Christi Jesu.“
Ein 100-jähriges Gemeindebestehen sei Anlass zur Dankbarkeit und zur Freude. Über ein ganzes Jahrhundert hinweg habe Gott in der Gemeinde gewirkt. Er habe sie geführt, gesegnet und in schwierigen Zeiten gestärkt. Er habe das gute Werk begonnen und er werde es auch vollenden.
Schwester Amalie Breitmoser zitierte aus der Gemeindechronik und schloss diese mit den Gedanken „Im Glaubensleben der Gemeinde gab es oft ein AUF und AB, aber nie ein HIN und HER, sondern immer ein VORWÄRTS.“
Gottes gutes Werk - Gemeinschaft mit Gott und dem Nächsten
Das gute Werk, dass Gott begonnen habe und zur Vollendung bringen wolle, ist die ewige Gemeinschaft mit ihm. Gleichzeitig weise der Heilige Geist darauf hin, dass diese Gemeinschaft immer auch unseren Nächsten einschließe.
Dazu gehöre insbesondere,
Zur besonderen Freude der Gemeinde konnte Apostel Herrmann einem Kleinkind im Sakrament der Heiligen Versiegelung den Heiligen Geist spenden.
Nach der Feier des Heiligen Abendmahl versetze der Apostel einen Priester und einen Diakon in den Ruhestand. Er dankte den beiden Dienern Gottes für alles Schaffen im Sinne Jesu. Anschließend wurden zwei Priester, eine Diakonin und ein Diakon für die Gemeinde ordiniert. Ein Priester, der bisher in der Gemeinde Rothenburg aktiv war, wurde von Apostel Herrmann für die Gemeinde Blaufelden in seinem Amtsauftrag bestätigt.
In seinem Grußwort unmittelbar nach Gottesdienstende überbrachte der Blaufelder Bürgermeister die Wertschätzung der politischen Gemeinde für die wertvolle Unterstützung des Gemeindelebens und das christliche Miteinander.
Nach dem Gottesdienst waren alle Festgäste zu freudiger Gemeinschaft eingeladen. Bei trockener, sonniger und warmer Witterung verwandelte sich der Kirchenparkplatz schnell zu einem Festplatz der Begegnung. Neben einem hervorragenden Speiseangebot war viel Raum für den Austausch zwischen Jung und Alt – man hatte sich offensichtlich viel zu erzählen...
Das Nachmittagsprogramm eröffnete Apostel Arne Herrmann mit einem kurzen Vortrag zur Ökumene. Im Anschluss folgten abwechslungsreiche Beiträge von Kindern und Jugendlichen der Gemeinde, musikalische Aktivitäten, Spiel und Spaß in und rund um das Kirchengebäude.
Die Agilität einer „Hundertjährigen“ erlebbar zu machen, ist dem Organisationsteam mit ihrem Festprogramm nachahmenswert gelungen.