Viele der Gottesdienstteilnehmer brachten zum letzten Abendgottesdienst des Jahres 2024 Kerzen mit, die am Altar aufgestellt und entzündet wurden, dadurch wurde eine ganz besondere Atmosphäre geschaffen.
Den Gottesdienst leitete Priester Reinhold Niebel. Grundlage war das Bibelwort aus Lukas 1, 21 und 22: „Und das Volk wartete auf Zacharias und wunderte sich, dass er so lange im Tempel blieb. Als er aber herauskam, konnte er nicht mit ihnen reden; und sie merkten, dass er eine Erscheinung gehabt hatte im Tempel. Und er winkte ihnen und blieb stumm.“
Ein Gedanke aus diesem Gottesdienst: Uns geht es vielleicht in besonderen Lebenssituationen auch wie einem Zacharias, dass wir die Nähe Gottes zunächst nicht erkennen können. Das ist auch nicht schlimm, doch wie schön ist es doch dann wieder Mut schöpfen zu können. So wie bei diesen Kerzen die in uns ein besonderes Gefühl auslösen, ein Gefühl der Hoffnung.
Priester Steffen Stark und Priester Maximilian Krauß wurden ebenfalls noch zu einem Wortbeitrag gebeten. Anschließend feierte die Gemeinde heiliges Abendmahl und mit dem Schlussgebet endete der Gottesdienst.
Um das durch die Lichter ausgelöste „Adventsfeeling“ noch etwas nachwirken zu lassen, wurde aus dem Kreis der Gemeinde noch eine Adventsgeschichte verlesen und wer dann noch wollte, konnte sich am „Lagerfeuer“ vor der Kirche noch ein wenig wärmen.