Am Karfreitag, dem 18.4.2025 besuchte der Bezirksvorsteher der Kirchenbezirks Nürnberg, Priester Jürgen Kleinschrodt die Gemeinde Künzelsau-Gaisbach.
Er legte dem Gottesdienst das Bibelwort aus Mt 27, 39.40 zugrunde: „Die aber vorübergingen, lästerten ihn und schüttelten ihre Köpfe und sprachen: Der du den Tempel abbrichst und baust ihn auf in drei Tagen, hilf dir selber, wenn du Gottes Sohn bist, und steig herab vom Kreuz!.“
Nach dem Rückblick auf den triumphalen Einzugs Jesus an Palmsonntag in Jerusalem legte Pr. Kleinschrodt den Fokus auf das Freitagsgeschehen, wo Jesu die Schmach und den grausamen Tod am Kreuz erleben musste. Er selbst als Gottessohn musste als wahrer Mensch tiefste Enttäuschungen und menschliche Ängste erfahren. Ja er fühlte sich selbst von seinem Vater verlassen. Es schien, als ob er als gescheiterter Messias gestorben sei.
Wir sollten jedoch unseren Blick auch auf die Zukunft richten: Der Tod Jesu ermögliche das Heil für die Menschheit und die ewige Gemeinschaft mit Gott, was auch in der englischen Übersetzung „Good Friday“ für „Karfreitag“ zum Ausdruck komme.
Davon zu zeugen, sei die Aufgabe eines Christen.
Der Vorsteher der Gemeinde Gaisbach, Pr. Martin Härtweg, legte in seinem Mitdienen den Schwerpunkt auf die Aufforderung, die Liebe Jesu im Alltag durch persönlichen Wandel erlebbar zu machen.
Nach der Feier des Heiligen Abendmahls endete der Gottesdienst mit Gebet und Schlusssegen.
Der Gemischte Chor der Gemeinde bildete den musikalischen Rahmen.