Im Gottesdienst an Christi Himmelfahrt wurde Gabi Kretschmer von ihrer jahrzehntelangen Aufgabe als Lehrkraft entlastet.
Eigens zu diesem Zweck hatte Priester Martin Sommer, stellvertretender Vorsteher des Bezirks Schwäbisch Hall, seinen Besuch auf den Feiertag verschoben. Denn am ursprünglich geplanten Termin war parallel der Bezirksjugendgottesdienst geplant und das hätte bedeutet, dass ein Teil der ehemaligen „Schützlinge“ nicht hätte teilnehmen können.
In diesem Gottesdienst rief Priester Sommer nun nach der Feier des Heiligen Abendmahls Gabi Kretschmer zu sich vor den Altar. In seiner Ansprache würdigte er das Engagement, die Länge und die Intensität ihrer Arbeit an der kindlichen Glaubensentwicklung. Als 1988 in der Neuapostolischen Kirche die Vorsonntagschule (3-6-jährige) eingeführt wurde, nahm sich Gabi Kretschmer bereitwillig dieser Aufgabe für die Gemeinden Bad Mergentheim und Tauberbischofsheim an. Im Lauf der Jahre kam die Aufgabe als Sonntagschullehrerin (für Kinder von 6 bis 10 Jahre) und schließlich auch als Mitlehrerin im Religionsunterricht (Kinder von 10-13 Jahre) hinzu. Dass diese Lehrtätigkeit ein immer wieder neues „Ja“ zum Auftrag bedeutet, ein „Ja“ zum Aufwand in der Vorbereitung, ein „Ja“ zu allen Freuden und allen Sorgen, die die Arbeit mit Kindern mit sich bringt, verband er mit einer deutlichen Würdigung und einem herzlichen Dankeschön. Jetzt, nach 37 Jahren Arbeit mit allen Höhen und Tiefen, entlastete er vor einer hinter ihr stehenden Gemeinde Gabi Kretschmer von ihrer Aufgabe als Lehrkraft.
Als kleines Dankeschön erhielt sie einen Blumenstrauß. Auch wurde das Schlusslied des Gottesdienstes von den anwesenden aktuellen und ehemaligen Teilnehmenden ihrer Unterrichte gesungen, ihr zum Dank und Gott zur Ehre. Im Anschluss wurde beim gemeinsamen Kaffeetrinken auch die Gelegenheit für den Ausdruck persönlicher Dankbarkeit im Gespräch noch gerne genutzt.