Den Himmelfahrtstag nutzen wir Crailsheimer, um neben dem Gottesdienst auch unser Gemeindefest zu feiern. Dazu hatten wir eine unser beiden Partnergemeinden - die Gemeinde Esslingen-Berkheim - eingeladen. Und sie kamen, „ein ganzer Bus voll“.
Freudig begrüßte man einander im Eingangsbereich und die Crailsheimer boten ihren Gästen zunächst eine Tasse Kaffee zur Stärkung an.
Um 10:00 Uhr begann der Gottesdienst durchgeführt von unserem Bezirksältesten Michael Joseph. Grundlage des Gottesdienstes war das Bibelwort aus Apostelgeschichte 1, 10 u. 11: „Und als sie ihm nachsahen, wie er gen Himmel fuhr, siehe, da standen bei ihnen zwei Männer in weißen Gewändern. Die sagten: Ihr Männer von Galiläa, was steht ihr da und seht gen Himmel? Dieser Jesus, der von euch weg gen Himmel aufgenommen wurde, wird so wiederkommen, wie ihr ihn habt gen Himmel fahren sehen.“ Musikalisch umrahmt wurde der Gottesdienst durch den Chor der beiden Kirchengemeinden. Dem Dirigenten und den Sängern merkte man die Freude über den erweiterten Chor richtig an.
Für unsere Freunde hatten wir, wie es sich an diesem Tag gehört, eine etwa 4 km lange Wanderung eingeplant. Ausgerüstet mit zwei Bollerwagen, beladen mit Erfrischungsgetränken, ging es los. Vorbei an der Jagst und dann über die Felder nach Tiefenbach wo unser Gemeindefest stattfand. Wer wollte, konnte sich am Eingang erstmal eine Wurst im Wecken zu Gemüte führen, bevor man sich in der Halle ein gemütliches Plätzchen suchte. Das Buffet war auch schon aufgebaut. Neben „Spätzle mit Soss und Braten“ konnte man sich auch an einem reichhaltigen Salatbuffet bedienen. Immer wieder erstaunlich was findige Hobbyköchinnen und -Köche so alles zustande bringen.
Zum Essen und auch noch ein Weilchen danach spielte die „Houraberch Musi“ auf, Beate auf der Tuba und Jochen mit der steirischen Ziehharmonika. Das Satteldorfer Ehepaar, echtes Hohenloher Urgestein, gab noch ein paar Weisheiten zum Besten, so dass unsere schwäbischen Freunde auch mal in den Genuss des Hohenloher Dialekts kamen.
Dafür revanchierten sich unsere Freunde aus Berkheim mit einem Sketch in gepflegtestem Schwäbisch. Ganz interessant, was man in einem Vorsteherhaushalt so alles brauchen kann. Unser Klaus und seine Renate werden es schätzen.
Inzwischen hatten fleißige Hände das Salatbuffet durch ein Kuchenbuffet ersetzt, so dass jedermann nochmals „richtig zulangen“ konnte.
Unsere Künstlerin Sonja Streng hatte zwei gleiche Leinwände gestaltet, auf denen sich im Laufe des Nachmittags jeder per Unterschrift verewigen konnte. Eine Leinwand ziert zukünftig die Berkheimer Kirche, die andere das Foyer unserer Kirche in Crailsheim
Und dann war auch schon der Zeitpunkt des Abschieds gekommen. Die Esslinger stiegen in ihren Bus und wir Crailsheimer beseitigten die letzten Spuren unseres gemeinsamen Festes. Fazit: Es war ein super toller Tag in der Gemeinschaft.
Text kd, Photo diverse