Der Gottesdienst vom 20.Juli 2025 hatte für die Gemeinde Crailsheim noch ein besonderes Highlight parat, die Eheleute Victor und Olga Heinz erhielten den Segen zu ihrem sechzigjährigen Ehejubiläum.
Priester Martin Sommer, stellvertretender Bezirksvorsteher führte den Gottesdienst durch. Er legte ihm ein Bibelwort aus Jesaja 43, ein Teil der Verse 1 und 5 zugrunde. „…fürchte dich nicht, denn ich habe dich erlöst; ich habe dich bei meinem Namen gerufen; du bist mein! So fürchte dich nun nicht, denn ich bin bei dir.“
Bezugnehmend auf das Bibelwort, sagte Priester Sommer, wenn man sich heute mit den Menschen über das aktuelle Geschehen unterhält oder sich über die Medien informiert, dann kann man schon Angst bekommen. Er führte die Begebenheit aus, als die Jünger mit Jesu auf dem Schiff waren und der Sturm aufkam. Was können wir daraus ableiten: Nimm Jesu mit ins Boot und fürchte dich nicht. Furcht ist etwas Normales, auch die Jünger als sie sich nach dem Tod ihres Meisters in Jerusalem versammelten, hatten Furcht. Doch je mehr wir Gott vertrauen, desto mehr kann diese Furcht abnehmen.
Jesu will uns erlösen, frei machen von all dem, was dem Wesen unseres himmlischen Vaters widerspricht. In der Schöpfungsgeschichte wird von Menschen berichtet, die ein besonderes Näheverhältnis zu Gott hatten und die dann der Einflüsterung: „Sollte wohl Gott gesagt haben…“ erlegen sind. Manches Mal ist es heute auch so dass so ein gewisser Druck entsteht, „es wird eh nicht so heiß gegessen, wie gekocht wird“, aber so Martin Sommer, lasst uns das aus dem Gottesdienst mitnehmen: Nimm den lieben Gott beim Wort.
Zur weiteren Wortverkündigung wurde der Vorsteher der Gemeinde, Evangelist Klaus Haberkorn gebeten.
Nach der Freisprache, dem Opfergebet und der Feier des heiligen Abendmahls mit der Gemeinde erhielt das Jubelpaar den Segen zu ihrer diamantenen Hochzeit. Zuvor trugen die Sänger das Lied vor: „So nimm denn meine Hände…“ (GB 194). In den Mittelpunkt seiner Ansprache an das Jubelpaar stellte Priester Sommer den Psalm 91 V1 und 2: „Wer unter dem Schirm des Höchsten sitzt und unter dem Schatten des Allmächtigen bleibt, der spricht zu dem HERRN: Meine Zuversicht und meine Burg, mein Gott, auf den ich hoffe.“ Die Segenshandlung klang mit einem Instrumentalvortrag des Liedes: „Der Heiland sorgt für dich…“ (CM 158) aus.
Anschließend wurde der Gottesdienst mit Gebet und Schlusssegen beendet.
Text: kd Bilder: privat