Unter dem Motto „Musik, die verbindet“ schafften der Essener Bezirks- und Frauenchor sowie der kleine Männerchor und das Bezirksorchester Schwäbisch-Hall am Samstag, 29. September in der Kirche im Langenfelder Weg 1 eine glanzvolle Atmosphäre. Ganz im Zeichen der Verbindung und tiefen Freundschaft zwischen neuapostolischen Musikern aus Essen und Schwäbisch Hall erlebten rund 450 Konzertbesucher, was in über 21 Jahren gemeinsamen Wirkens zusammenwachsen konnte und heute wie aus „einem Guss“ erklingt.
Bezirksältester Manfred Gentner erläuterte in seiner Begrüßung, wie sich 1997 die Wege des kleinen Essener Männerchors und des Bezirksorchesters in Weikersheim zum ersten Mal kreuzten und beim ersten gemeinsamen Proben die Empfindungen im Begriff der „Wundertüte“ gipfelten. Der Funke sei übergesprungen, weil nicht nur Musik, sondern auch der Glaube verbänden.
Der Wunsch des Moderatorenteams zu Beginn der Veranstaltung, dass die Verbindung, welche aus der Musik entstehe, nicht nur die Chöre und das Orchester in aller Tiefe verbinden möge, sondern ebenfalls alle Zuhörer erfasse, ging sicht- und fühlbar in Erfüllung. Dem aufmerksamen Konzertbeobachter ist nicht entgangen, wie sich sowohl Zuhörer als auch Vortragende immer wieder die eine und andere Träne der inneren Bewegung und Freude von der Wange wischten.
Das musikalische Programm war zweifach gegliedert: Der erste Teil war der Allmacht und Schöpfung Gottes gewidmet. Im zweiten Teil wurde der Blick auf Jesus Christus und die Zuversicht auf sein Wiederkommen gelenkt.
Klangvoll, harmonisch, ausdruckstark, äußerst präzise, bewegend und dynamisch – so könnte die Beschreibung des Konzertverlaufs in wenigen Worten erfolgen. Das imposante Ende des offiziellen Programms bot die Motette „Wir möchten Jesum sehen“ – vorgetragen von allen Chören und Orchester.
Das Konzert hatte zusätzlich einen besonderen Zukunftsaspekt, da an diesem Abend die Leitungswechsel beim Bezirksorchester Schwäbisch Hall und beim Essener Männerchor eingeläutet wurden. Friedhelm Maier übergab den Taktstock des Orchesters nach 32 Jahren an seinen Nachfolger Peter Schwendtner. Armin Teichmann hat die Aufgabe als Chordirigent an Mirco Stachowiak übertragen.
Das extra für diesen Anlass eingeübte Lied trugen alle Akteure gemeinsam vor; auch die Konzertbesucher waren eingeladen, zum Refrain mit einzustimmen: „Dankeschön! Einfach nur: Dankeschön, für allen Einsatz, die Mühen und jede Kritik, jeden schönen Augenblick! Wir sagen: Dankeschön! Einfach nur Dankeschön! Was ihr uns getan habt, vergessen wir nicht“ Wir sagen. Dankeschön für die Musik!“
Über sich und sein Wirken schreibt Friedhelm Maier unter anderem: „Schon in der Familie wurde viel musiziert. Das hat sich im Laufe der Jahre als Spieler, Sänger und Dirigent für mich selber wohltuend und entspannend ausgewirkt. Natürlich ist es wichtig, daß diese Seite erkannt und gefördert wird. Dabei hatte ich immer gute Vorbilder und Unterstützer, besonders als Dirigent. Eines muss immer im Bewusstsein stehen: Ohne Gottes Gaben und Gnade, wären wir zu nichts fähig.“
Bezirksältester Manfred Gentner lies die Orchestermusiker zu Wort kommen, in dem er aus den Antworten zitierte, die ihm auf die Frage nach der gemeinsamen Orchesterzeit mit ihm zugegangen sind:
Friedhelm
Bezirksältester Manfred Gentner schloss sich den vielen wertschätzenden Äußerungen aus dem Orchester an und dankte Friedhelm Maier sehr herzlich für seinen hervorragenden Einsatz: "Du hast mit Herz und musikalischer Begabung viel erreicht! Deine Begeisterung bleibt uns Vorbild! Damit verbinde ich die besten Wünsche für eine segensreiche Weiterentwicklung unseres Orchesters!".
Ebenso dankte er Armin Teichmann sehr herzlich für alle geleistete Arbeit, die investierte Zeit und die zahlreichen emotionalen Momente.
Über den Augenblick hinaus sind sich alle Akteure einig: Die Verbindung und tiefe Freundschaft zwischen dem Orchester Schwäbisch Hall und den Essener Chören wird auch zukünftig beibehalten!