Schwäbisch Hall.
Zum Sonntagsgottesdienst mit Bezirksapostel Michael Ehrich, Präsident der Neuapostolischen Kirche Süddeutschland , am 29. März waren die neuapostolischen Christen aus neun Gemeinden in und um Schwäbisch Hall eingeladen. Der Bezirksapostel wurde zu diesem Gottesdienst in der Kirche im Langenfelder Weg 1 von Apostel Hans-Peter Schneider und Bischof Rolf Ludwig begleitet.
Bezirksapostel Ehrich stellte diesen Gottesdienst unter das Bibelwort aus dem ersten Brief des Apostels Paulus an die Gemeinde in Thessalonich (1. Thessalonicher 5, Verse 19 bis 22): „Den Geist dämpft nicht. Prophetische Rede verachtet nicht. Prüft aber alles, und das Gute behaltet. Meidet das Böse in jeder Gestalt."
Bezirksapostel Ehrich appellierte, den Drang des Heiligen Geistes, sich zu offenbaren, nicht unterdrücken, sondern auf seine Weisungen zu achten. Diese geschehe heute in dreifacher Weise: Durch die Wortverkündigung im Gottesdienst, durch die persönliche Ansprache göttlicher Gesandten und die Stimme des Heiligen Geistes in unserem Inneren. Böse sei, so der Bezirksapostel, was den Frieden störe und damit von Gott wegführe. Anhand einiger Beispiele aus der Heiligen Schrift erläuterte er, wie sich das Böse immer wieder in Geisteshaltungen und Handlungsweisen zeigte. Auch heute wolle das Böse Gestalt in uns gewinnnen und durch uns gestalten! Dabei gelte es, die eigenen Haltungen und Handlungen zu überprüfen. Seine Empfehlung zum Umgang mit dem Bösen entnahm er aus dem Römerbrief, Kapitel 12, 21: „… überwinde das Böse mit Gutem.“. Bezirksapostel Ehrich ergänzte dies mit dem Wunsch, dass dem Geist der Liebe in uns Raum gegeben und täglich eine bewusste Entscheidung für Gott getroffen werde.