Am Mittwochabend, 4. Dezember 2024 fand in der Kirche in Schwäbisch Hall ein „Lichter“-Gottesdienst statt. Für außergewöhnlich schöne Stimmung sorgten rund 100 Kerzen, Lichterketten und Wandstrahler.
Nicht nur die äußeren Umstände stellte das Thema Licht in den Mittelpunkt. Auch der Inhalt des Gottesdienstes wurde davon geprägt. Als Grundlage diente das Textwort aus Jesaja 9, Vers 1: „Das Volk, das im Finstern wandelt, sieht ein großes Licht, und über denen, die da wohnen im finstern Lande, scheint es hell.“
Priester Uwe Traub, der den Gottesdienst an diesem Abend durchführte, sprach von Jesus, der als Licht in die Welt gekommen ist und dass Gott ins „Nichts“ das Licht gebracht hat. Wir wollen unser Licht auf die Fensterbank der Nächstenliebe stellen und kein Milchglas sein, bei dem das Licht zwar da, aber für den Nächsten nicht eindeutig sichtbar ist.
Licht ist Vertrauen in Gott, lasst dieses brennen, egal wer versucht, es auszumachen!
Zur Einstimmung auf das Heilige Abendmahl wurde anstelle des Bußliedes eine Minute der Stille eingelegt, um in dieser besinnlichen und nachdenklichen Atmosphäre von der der Priester sprach, in sich zu gehen.
Umrahmt wurde der Gottesdienst vom Chor und der Orgel mit Querflöte.