Am Sonntag, 14. Juni 2026 besuchte Bezirksältester Michael Joseph die Gemeinde Schwäbisch Hall. Erika und Hirte i.R. Heinz Falk empfingen den Segen zur Diamantenen Hochzeit.
Die Grundlage des Gottesdienstes bildete das Textwort aus Johannes 21, 5 - 6:
„Spricht Jesus zu ihnen: Kinder, habt ihr nichts zu essen? Sie antworteten ihm: Nein. Er sprach zu ihnen: Werft das Netz aus zur Rechten des Bootes, so werdet ihr finden. Da warfen sie es aus und konnten’s nicht mehr ziehen wegen der Menge der Fische“.
Nachdem der Chor das Lied, “Meine Zeit steht in deinen Händen“, gesungen hatte, ging der Bezirksälteste kurz auf das Lied ein. Wenn wir unsere Zeit in seine Hände legen, dann kann es ruhig werden in uns. Er hat alles besiegt. Bei ihm sind wir sicher.
Mit Blick auf das diamantene Hochzeitspaar sprach er davon, dass, wenn wir gesegnet werden wollen, wir immer mehr Erwartungsfreude haben.
Jakob wollte auch gesegnet werden. Das war ihm wichtig. Das Resultat war, dass er einen anderen Namen bekam: Israel = Gottesstreiter. Es bedeutete Veränderung, das was war, war vergangen, er hat etwas Neues bekommen.
Wenn wir so zum Herrn kommen, dass wir gesegnet werden wollen, dann spüren wir ihn und erleben Vergebung, auch heute im Gottesdienst.
Dann ging der Bezirksälteste auf das Textwort ein und umschrieb nochmal die damalige Begebenheit. Markant ist dabei, dass die Jünger Jesus nicht sofort erkannt haben, aber sie haben sein Wort umgesetzt.
Das Boot symbolisiert die Kirche Jesu Christi, das Netz ist das Evangelium und die Fische sollen die Menschen sein, die noch gefunden werden sollen.
Das Evangelium soll mit unserem Verhalten konform sein. Liebe deinen Nächsten, wie dich selbst. Auf Geheiß Jesu Christi sollen auch wir unser Netz auswerfen. Wir möchten die Apostel unterstützen und das Evangelium weitergeben, an alle, ohne Vorbehalt.
Priester Thomas Rübmann unterstrich die Gedanken des Bezirksältesten durch sein Mitdienen.
Nach der Feier des Heiligen Abendmahls erklang vom Chor das Lied „Vater, ich weiß“, dann erfolgte die Segensspendung.
Der Bezirksälteste führte aus, dass das Diamantene Paar schon viele Segen erhalten hat und dass das Jubelpaar in den vergangenen 60 Jahren viel erlebt hat.
Der Bezirksälteste gab dem Paar das Bibelwort aus Römer 8, Teil aus Vers 35 u. Vers 38-39 mit auf den Weg: „Wer will uns scheiden von der Liebe Christi ...“
Nach der Segensspendung überraschte ein kleines Ensemble das Diamantene Paar mit dem Liedvortrag: „Zur Reise hat Gnade der Herr uns geschenkt“.
Die Gottesdienstteilnehmer konnten nach dem Gottesdienst dem Jubelpaar gratulieren und sich beim Sektempfang austauschen.